


Ein V8-getriebener Sportwagen, der den Rubicon Trail bewältigen kann - den ultimativen Test in Sachen Geländegängigkeit. Was lag näher, als diesem Fahrzeug den Namen Jeepster zu geben?
"Der original Jeep. Jeepster von 1948 war eine interessante Adaptation eines Militärfahrzeugs an das Zivilleben", so Michael Moore, DaimlerChrysler Chefdesigner für das Innere und Äußere von Jeep. Produkten. "Er sah schon sehr massiv aus, war aber tatsächlich schlicht ein Auto. Er verzichtete auf einige der Merkmale, durch die sich inzwischen alle Jeep. Produkte auszeichnen - z.B. den Allradantrieb und die echte Offroad-Fähigkeit. Deshalb haben wir, als wir das Konzept nochmals überdachten, dafür gesorgt, dass dieses Fahrzeug den Rubicon Trail bewältigt und dennoch, dank seiner individuellen, verstellbaren Aufhängung, beeindruckende Leistungen im Straßenverkehr erbringt."
Die elektronische, unabhängige Allradaufhängung des Jeepster lässt sich über zwei Konsolenhebel verstellen. Auf der Straße hat der Jeepster eine Bodenfreiheit von 5,75" (14,6 cm). Im Gelände lässt sich der Jeepster zur Bewältigung felsiger Strecken auf eine Bodenfreiheit von 9,75" (24,8 cm) anheben. Laut Moore ist der Jeepster mit seinen kurzen Überhängen und seinem 4.7 l-V8-Motor (32 Ventile) keineswegs ein "Möchtegern-Geländewagen", sondern ein authentisches Offroad-Fahrzeug. Schließlich hat er riesige Doppelauspuffrohre, ein Quadra-Trac-II-Verteilergetriebe mit auf Wunsch verfügbarem Allradantrieb (hoch und tief), Viergangautomatik und eine integrierte Bodenschutzplatte und ist sogar mit einem in das Haubenscharnier integrierten Abschlepphaken ausgerüstet.
Der Kühlergrill mit seinen traditionsgemäß sieben Lamellen wird von offenen, seitlich über den Vorderreifen montierten Kotflügeln flankiert. Die runden Scheinwerfer ragen leicht über die Haubenoberfläche hinaus, und der elegante Schriftzug in der Mitte der Haube steht in der Tradition des ursprünglichen Jeepster. Das gesamte Fahrzeug ist - in Straßenposition - nach vorn geneigt und vermittelt einen aggressiven, geradlinigen Eindruck. Unter dem flexiblen Faltverdeck steht ein Rollgehäuse bereit. Und die tief modellierten 19"-Aluminiumräder sind mit Goodyear-Reifen für erweiterte Mobilität bestückt; diese sind darauf ausgelegt, selbst nach einer Reifenpanne noch weitere 50 Meilen zu fahren.
Im Wageninneren ist die Instrumententafel des Jeepster in Militärfunkoptik gestaltet. Die kompakten Steuervorrichtungen sind konzentrisch angeordnet, und das Navigationssystem umfasst ein satellitengestütztes Global-Positioning-System, einen Höhenmesser und einen Neigungs- und Rollanzeiger. Die Sitze des Jeepster sind aus wetterbeständigem Leder, wie es auch bei der Herstellung von Wanderstiefeln verwendet wird.
Spezifikationen
Karosserie:
zweitürig; offener Aufbau
besonders widerstandsfähige, einheitliche Stahlkarosserie
Antriebsstrang:
Vorderradantrieb, auf Allradantrieb umstellbar
Motor:
4.7 l-V8 mit oben liegenden Nocken und Aluminiumzylinderköpfen
Getriebe:
elektronisch gesteuerte Viergangautomatik
Verteilergetriebe:
bei Bedarf Viskokupplung
Fahrwerk:
unabhängige, modifizierte Kurz-/Langarmkonstruktion vorn und hinten
verstellbare Bodenfreiheit (befestigte Straßen/unbefestigtes Gelände)
Reifen/Räder:
P255/55R19-Reifen auf Aluminiumgussfelgen 19 x 9" (48,3 x 22,9 cm)
Abmessungen:
Achsenabstand: 103,0" (ca. 261,6 cm)
Gesamtlänge: 147,0" (ca. 373,4 cm)
Gesamtbreite: 71,0" (ca. 180,3 cm)
Gesamthöhe: 58,0" (ca. 147,3 cm)
Vorspur: 59,4" (ca. 150,9 cm)
Spur hinten: 59,4" (ca. 150,9 cm)